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Zeiterfassung in der Leistungserfassung

Vorwort

Die Zeiterfassung in FUTURA Engineering ermöglicht die strukturierte Erfassung, Prüfung und Freigabe von Arbeitszeiten direkt innerhalb der Leistungserfassung. Dienstleister erfassen dabei zu entsprechend eingerichteten Leistungszeilen ihre Arbeitszeiten inklusive Datum, Uhrzeit und Tätigkeitsbeschreibung. Abhängig von der Konfiguration können Zuschläge, beispielsweise für Überstunden, Nachtarbeit oder Feiertage, automatisch berechnet werden.

Die erfassten Arbeitszeiten werden anschließend durch den Prüfer kontrolliert und freigegeben. Automatische Prüfungen sowie die direkte Integration in die Leistungserfassung unterstützen dabei eine transparente und effiziente Verarbeitung der Daten. Nach erfolgreicher Freigabe wird die Leistungserfassung an das nachgelagerte System, beispielsweise SAP, übergeben und die weitere Abrechnung ermöglicht.

Zeiterfassung in der Leistungserfassung prüfen und freigeben

Voraussetzungen

Damit Arbeitszeiten geprüft und freigegeben werden können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Bestellung enthält Leistungspositionen für die Zeiterfassung.

  • Der Dienstleister hat die Leistungserfassung vollständig erfasst und an den Prüfer gesendet.

  • Die erforderlichen Zuschlagstabellen und Tarifvereinbarungen wurden eingerichtet und genehmigt.

Eingang der Leistungserfassung prüfen

Sobald ein Dienstleister eine Leistungserfassung zur Prüfung sendet, erhalten Sie automatisch eine Systembenachrichtigung per E-Mail.

Öffnen Sie anschließend die betreffende Bestellung in FUTURA Engineering.

Leistungserfassung öffnen

1. Bestellung öffnen

Öffnen Sie die Bestellung, für die eine Leistungserfassung eingegangen ist.

Wechseln Sie anschließend in den Registerreiter:

Leistungserfassung

Dort sehen Sie die vom Dienstleister erfassten Leistungen und Zeiterfassungen.

2. Leistungszeile auswählen

Wählen Sie die Leistungszeile aus, zu der Arbeitszeiten erfasst wurden.

Zeiterfassungen befinden sich üblicherweise auf Leistungspositionen mit den Mengeneinheiten:

  • Std

  • h (hour)

Diese Positionen sind speziell für die Erfassung von Arbeitszeiten vorgesehen.

3. Zeiterfassung öffnen

Klicken Sie in der Leistungszeile auf das Zeiterfassungs-Icon (Uhrsymbol).

Daraufhin öffnet sich die Übersicht der erfassten Arbeitszeiten.

Im Zeiterfassungsfenster stehen Ihnen zusätzliche Informationen zur besseren Nachvollziehbarkeit zur Verfügung:

  • Bestellnummer

  • Erfassungsnummer

  • OZ-Nummer bzw. externe Leistungsnummer

  • Leistungsnummer oder Materialnummer

Diese Informationen erleichtern die Zuordnung der Zeiterfassung zur jeweiligen Bestellung und Leistungsposition.

Zeiterfassungen prüfen

1. Erfasste Arbeitszeiten kontrollieren

Prüfen Sie die vom Dienstleister eingetragenen Angaben sorgfältig.

Kontrollieren Sie insbesondere:

  • Mitarbeiter-ID bzw. Kartennummer

  • Name des Mitarbeiters

  • Datum der Leistungserbringung

  • Beginn und Ende der Arbeitszeit

  • Tätigkeitsbeschreibung

Achten Sie darauf, dass die Angaben vollständig und nachvollziehbar sind.

2. Arbeitszeiten auf Plausibilität prüfen

Kontrollieren Sie die Zeitangaben auf fachliche und zeitliche Plausibilität.

Prüfen Sie beispielsweise:

  • Ist die Dauer der Arbeitszeit nachvollziehbar?

  • Stimmen Beginn und Ende der Arbeitszeit?

  • Wurden die richtigen Leistungspositionen verwendet?

  • Passt die Tätigkeitsbeschreibung zur ausgeführten Leistung?

  • Gibt es doppelte oder überschneidende Einträge?

Das System prüft bereits automatisch bestimmte Regeln, darunter:

  • Pflichtfelder

  • Zeitlogik

  • Überschneidungen

  • Pausenregelungen

Trotzdem sollten die Angaben zusätzlich fachlich geprüft werden.

3. Zuschläge kontrollieren

Das System ergänzt die Zeiterfassung automatisch um weitere Informationen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Anwesenheitszeit

  • Pausen

  • Arbeitszeit

  • Überstundenzuschläge

  • Nachtzuschläge

  • Feiertagszuschläge

  • Abrechnungswerte inklusive Zuschläge

Prüfen Sie insbesondere:

  • ob Zuschläge korrekt angewendet wurden

  • ob Feiertage richtig berücksichtigt wurden

  • ob Überstunden plausibel sind

  • ob die Abrechnung nachvollziehbar erscheint

4. Abgleich mit Zeiterfassungssystemen prüfen

Falls in Ihrem Unternehmen eine Anbindung an SAP oder ein anderes Zeiterfassungssystem vorhanden ist, können die erfassten Zeiten automatisiert abgeglichen werden.

Kontrollieren Sie mögliche Abweichungen, beispielsweise:

  • unterschiedliche Arbeitszeiten

  • fehlende Zeitbuchungen

  • abweichende Dauer

  • unplausible Zuschläge

Leistungserfassung freigeben

1. Prüfung abschließen

Wenn alle Angaben korrekt und vollständig sind, schließen Sie die Prüfung ab.

Stellen Sie sicher:

  • alle Zeiten sind plausibel

  • Zuschläge wurden korrekt berechnet

  • die Tätigkeitsbeschreibung ist nachvollziehbar

  • keine offenen Rückfragen bestehen

2. Leistungserfassung freigeben

Geben Sie die Leistungserfassung frei.

Nach der Freigabe wird die Leistungserfassung an das jeweilige buchhalterische System des Auftraggebers übergeben, beispielsweise SAP. Anschließend kann die Rechnungsstellung erfolgen.

Der Dienstleister erhält automatisch eine Systembenachrichtigung über die Freigabe.

Leistungserfassung ablehnen oder zurücksenden

Wenn die Zeiterfassung fehlerhaft oder unvollständig ist, können Sie die Leistungserfassung zurücksenden bzw. ablehnen.

Typische Gründe:

  • unvollständige Angaben

  • falsche Zeiten

  • unplausible Zuschläge

  • falsche Leistungsposition

  • fehlende Tätigkeitsbeschreibung

  • Überschneidungen oder Doppelbuchungen

Der Dienstleister erhält anschließend automatisch eine Information und kann die Leistungserfassung korrigieren und erneut einreichen.

Hinweise für Prüfer

  • Prüfen Sie Tätigkeitsbeschreibungen immer auf Nachvollziehbarkeit.

  • Kontrollieren Sie Zuschläge besonders an Sonn- und Feiertagen.

  • Achten Sie auf ungewöhnlich lange Arbeitszeiten.

  • Prüfen Sie Überschneidungen bei mehreren Zeiteinträgen.

  • Stellen Sie sicher, dass die Zeiterfassung der richtigen Leistungsposition zugeordnet wurde.

  • Geben Sie Leistungserfassungen erst frei, wenn alle Unstimmigkeiten geklärt sind.

Besonderheiten bei Zuschlägen

Je nach hinterlegter Zuschlagstabelle können Zuschläge unterschiedlich berechnet werden.

Es gibt zwei Berechnungsmethoden:

Additiv

Mehrere Zuschläge werden kombiniert.

Beispiel:

  • Überstunden + Nachtzuschlag

Highest

Es gilt nur der jeweils höchste Zuschlag.

Beispiel:

  • Sonntag oder Feiertag

Nutzung ohne SAP-Zeiterfassung

Die Zeiterfassung kann auch genutzt werden, wenn keine direkte SAP-Zeiterfassung vorhanden ist.

Dies eignet sich beispielsweise für:

  • Baustellen

  • kleinere Werke

  • externe Dienstleister ohne Kartenlesegeräte

In diesem Fall erfolgt die komplette Zeiterfassung ausschließlich in FUTURA Engineering. Die Prüfung und Freigabe erfolgt weiterhin wie gewohnt durch den Prüfer.

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